Inhalte Kinder-Freizeitangebote

Auf dieser Unterseite finden Sie Ferienangebote für Kinder und Familien, die hauptsächlich Freizeitcharakter haben und Freude an Gemeinschaft und Kreativität fördern wollen.

 

Sommercamps – ein Ferienangebot für Familien

Unsere Sommercamps sind überregionale Urlaubsangebote für Familien mit wenig Geld, die Spaß am Camping im Pfarrgarten und – alternativ – Unterbringung in den Vereinshäusern haben. Vormittags werden für die Eltern Gesprächs- und Informationsangebote mit paralleler Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt. Meist drehen sich die Themen zielgruppenorientiert rund um Umweltschutz, Ernährung, Glaubens- und Lebensfragen.

Nachmittags werden die Familien ermutigt, die Region zu erkunden und mit ihren Kindern zusammen zu wandern, zu baden oder zu spielen. An einem Nachmittag wird ein Ausflug angeboten, dessen Ziel möglichst mit dem Vormittagsthema zu tun hat (aber nicht muss). Bspw. besuchten die Campgäste in einem Jahr zum Thema „Umweltschutz und Mülltrennung“ ein Recycling-Werk in Thüringen.

Die Zelte werden im benachbarten Pfarrgrundstück aufgestellt, um genügend Platz für die Kreativstationen der Kinder freizuhalten
Die Zelte werden im benachbarten Pfarrgrundstück aufgestellt, um genügend Platz für die Kreativstationen der Kinder freizuhalten

Kommentar: „Einmal jährlich treffen wir uns zum Sommercamp in Bennungen bei Leo e.V., um in unterschiedlichen Generationen Begegnungen zu erleben. Unsere Ziele dabei sind, die Ganzheitlichkeit von uns Menschen zu sehen, zu fördern, und die unterschiedlichen Persönlichkeiten zu stärken, indem sich in diesen Tagen Vertrauen untereinander aufbaut. So z.B. kamen vom 20.-25.07.2015 ca. 51 Personen zusammen: Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Die einzelnen Gruppen malten, jonglierten, töpferten und bereiteten das Mittagessen vor. Cirka 13.00 h verabschiedeten sich die Kinder aus der Region. Den Nachmittag gestalteten die Familien individuell. Für einen Nachmittag wurde ein Ausflug angeboten. Wer wollte, konnte daran teilnehmen. Je nach Wetterlage gab es auch die Möglichkeit, in der Kiesgrube in Roßla zu baden. Am Freitag nach dem Mittagessen fand dann ein fröhlicher gemeinsamer Abschluss statt. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen führten vor, was sie in diesen Tagen eingeübt und gestaltet hatten. Dazu waren auch die Eltern der Kinder aus der Region eingeladen.“ Dorothea Walter aus Neinstedt, Heilerziehungspflegerin in Altersteilzeit, sorgt als „Küchenchefin“ bei verschiedenen Veranstaltungen des Leo e.V. für gesunde, abwechslungsreiche Ernährung.

In den letzten Jahren wurde die Infrastruktur an Freizeitangeboten für Familien in Sachsen-Anhalt besser ausgebaut, so dass sich weniger Familien zum Sommercamp angemeldet haben. Auch wegen Mitarbeiterengpässen wurde im Juli 2016 zum ersten Mal seit vielen Jahren kein überregionales Sommercamp im klassischen Sinne angeboten, sondern die – seit mehreren Jahren besonders für Kinder der Region interessante – „Vormittags-Variante“ der Kinder-Kreativwoche. (siehe weiter unten).

Ob 2017 das Leistungsangebot vorgehalten werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab und ist ab Jahresbeginn 2017 auf der Unterseite „Termine“ unserer Planung zu entnehmen.

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Sommer-Kreativwoche für Kinder – ein Ferienangebot

Aus den Sommercamps des Leo e.V. und aus der Kooperation mit Schulen entwickelte sich dieses Ferienangebot für Kinder unserer Region und wird seit Jahren gern genutzt.

Hintergrund des Angebotes ist einerseits, unsere Vereinsleistungen noch mehr für Menschen aus der „Nachbarschaft“ verständlich zu machen. Andererseits reagiert das Angebot in erster Linie auf einen Bedarf an Freizeitangeboten in der Region „Mansfelder Land“ – vor allem für Kinder ohne Hortbetreuung.

Die Teilnehmerzahlen haben sich in den letzten Jahren zwischen 30 und 40 jungen Menschen im Alter von 8 – 16 Jahren (die meisten zwischen 10 – 13 J.) eingepegelt. Die Kinder und Jugendlichen verbringen eine Woche lang in 3 altersgemischten Kleingruppen ihre Vormittage im Leo e.V.

Der Ablauf einer Kreativwoche ist so strukturiert, dass nach einem gemeinsamen Start im „Plenum“, bei dem etappenweise eine biblische Geschichte erzählt oder gespielt wird, die jungen Leute in altersgemischte Kleingruppen eingeteilt werden. Jede/r Teilhemer/in bekommt (zur besseren Orientierung für uns Mitarbeiter) ein Namenschild und jede Kleingruppe einen Gruppennamen: die „Minions“, die „Wellensurfer“ und die „Unglaublichen“ (die Gruppennamen beziehen sich auf aktuelle Kinder-Animationsfilme, die wir für pädagogisch wertvoll halten).

Die ältesten beiden Jugendlichen der jeweiligen Gruppe werden von den Mitarbeiter/innen als „Gruppenleiter“ eingesetzt, mit der Aufgabe, ihre Gruppe zusammenzuhalten und vollständig zur nächsten Station zu leiten. So werden die Ältesten gebührend gewürdigt und unterstützen zugleich einen reibungslosen Ablauf. Sie lernen, sich etwas zuzutrauen und Verantwortung zu übernehmen. Die Aufsichtspflicht ist gewährleistet, weil die Stationen mit umsichtigen Mitarbeitern besetzt sind und die Gruppenleiter/innen nur Zusatzfunktion haben.

Die Kleingruppen verteilen sich nach dem Plenum auf 3 verschiedene Kreativstationen mit verschiedenen Angeboten. Eine „feste Größe der letzten Jahre“ war die schrittweise Herstellung von Gemeinschaftskunstwerken unter der Leitung von Künstlerin Regina Bernstein. Andere Kreativangebote waren in den letzten Jahren bspw. Malen mit Acryl, Goachefarben, Kreiden, Jonglieren mit verschiedenem Material, Gesellschaftsspiele, Herstellen von Gemeinschaftsbildern, Collagen usw.

Manche der hergestellten Produkte können die Kinder als Erinnerung oder Geschenk mit nach Hause nehmen, andere werden als Ausstellung in der Bennunger Kirche präsentiert und sind dort z.T. jahrelang zu besichtigen.

Die biblischen Geschichten, die von uns Mitarbeitern für das Plenum ausgewählt werden, sollen nicht dogmatisch belehren, sondern an die Lebenswelt der Kinder anknüpfen. So ging es bspw. bei der Auswahl der bekannten biblischen Geschichte des Josef und seiner Brüder im Juli 2016 um Themen rund um Streit und Versöhnung, die Kinder alle kennen. Auffallend und erfreulich fanden wir Mitarbeiter bei der Nachbesprechung der Kinderwoche, dass die Atmosphäre unter den Kindern ausgesprochen friedlich und konzentriert und die Rückmeldungen in der Reflexionsrunde zum Ende der Freizeit durchweg positiv waren. Wir sind der Ansicht, dass sich die Dankbarkeit der Kinder nicht nur auf unsere Mitarbeiterpräsenz bezieht, sondern dass es auch daran liegt, dass wir uns bei der Auswahl der Themen möglichst auf die Kinder einstellen und dass sie das spüren.

Die Kreativwoche schließt mit einem gemeinsamen Essen in – von jedem Teilnehmer in der Töpferei selbst hergestellten – Tonschalen, welche die Kinder mit nach Hause nehmen können. Uns Mitarbeitern hat trotz hohem Krafteinsatz die Kreativwoche 2016 wieder viel Spaß gemacht.

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Kommentar: „Die Ferienangebote bei L.E.O. e.V. entsprechen meiner Vorstellung von „Gelungenem Projekt“. Hier werden schwerpunktmäßig die ganzheitlichen Seiten eines Projektes in die Praxis umgesetzt: In kleinen Gruppen (ca. 10 Schüler/innen) werden alle Sinne gefordert und gefördert, sowohl in der Gruppenarbeit, als auch der Einzelarbeit sind handwerkliche, künstlerische und vor allem soziale Kompetenzen gefragt. Die Tatsache der Vermittlung von historisch/religiösem Kulturgut unseres Kulturkreises durch Lesen, Spielen, Zeichnen, Gestalten mit Ton, Singen, Beten, Sprechen und Diskutieren kann gar nicht hoch genug bewertet werden.“ Regina Bernstein, Dipl.Ing. (FH), Töpferin und Künstlerin aus Bautzen. Entstandene Gemeinschaftswerke sind in Birkenhof und Kirche ausgestellt  zu sehen.

Verantwortlich für dieses Projekt waren: Jana und Ekkehart Thiel aus Berlin, Birgit Patzschke (Gemeindepädagogin im Kirchenkreis), Thea Reinhold aus Woltersdorf (Gesundheitsberaterin GGB), Uta Bräuner aus Halle (Pädagogin/ Kunsttherapeutin); Regina Bernstein aus Bautzen (selbstständige Töpferin), Sibylle Calame aus Roßla (selbständige Töpferin), Bernhard und Elisabeth Ritter aus Bennungen, Dorothea Walter (Heilerziehungspflegerin), Alfred Walter (Pädagoge)

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