Inhalte der Jugendfreizeiten

Jugendfreizeiten finden im Rittergut (Gäste- und Seminarräume) in Kombination mit dem Speisesaal im Birkenhof und unter der Leitung verschiedener Referenten statt. Das Rittergut ist mit 16 Betten in 5 Zimmern ausgestattet und bietet in zwei Seminarräumen (ein kleiner und ein großer SR) Platz für Gruppenarbeit. Nahegelegene Ausflugsziele laden zu Ausflügen ein. Bademöglichkeiten bietet das angrenzende Helmewehr und die nahegelegene Kiesgrube.

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Bildungsorientierte Jugendfreizeiten des Leo e.V.

Referenten: Bernhard Ritter, Ekkehard Thiel u.a.

Jugendfreizeiten des Leo e.V. legen den thematischen Fokus vor allem auf aktuelle gesellschaftliche, soziale und Glaubensfragen. Bsp. für Themen 2015/2016 sind: „Prioritäten im Leben setzen“, „Umgang mit Tod und Sterben“,  „Wie können wir Flüchtlingen helfen?“ u.v.a.

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Freizeitpädagogische Teenagerfreizeiten

Referentin: Elke Henßchen

Für unsere Osterferien – Freizeiten für Teenager haben wir gern das Rittergut und den Birkenhof genutzt. Gemeinsam mit den Jugendlichen wurden die Mahlzeiten vorbreitet, es wurde Brot gebacken und aus frischen Zutaten gesunde Gerichte zubereitet. Thematisch wurde an die Lebenswelt der Jugendlichen angeknüpft. Es gab Themen zu Freundschaft, Liebe und Glaube. In den gemeinsamen Runden wurde gesungen und viel geredet. Die Umgebung von Bennungen regte zu ausgiebigen Wanderungen an.

Informationen zu Referentin Elke Henßchen: geb. 1964, verheiratet, 5 Kinder. Mitglied im Geschwisterrat des LEO e.V. seit 1995; gelernte Erzieherin, später Studium mit den Abschlüssen Bachelor für Bildung und Erziehung und Master Soziale Arbeit. Arbeitet bei EVJU e.V. als Leiterin eines Schullandheimes und Kinderbeauftragte für den Altkirchenkreis Hoyerswerda.

Cupgirls

Mädchenfreizeiten und – projekte

Referentin: Uta Bräuner

„Woran erkenne ich gute Freunde?“ – „Was passiert im Körper in der Pubertät?“ – „Wie kann ich meine Schüchternheit in Gruppen überwinden?“ – „Wie kann ich mich am besten wehren gegen Sachen, die ich nicht will?“

Das sind Beispiele für Fragen, die Mädchen im Jugendalter bewegen. In unseren „Mädchentreffen“, die seit 2012 im Rittergut Bennungen stattfinden, ist Platz dafür. Als zertifizierte Teenstar-Kursleiterin biete ich thematische Wochenend-Freizeiten für Mädchen an, die nach Altersgruppen strukturiert sind und grundsätzlich jedem Mädchen – unabhängig von Herkunft und Religionszugehörigkeit – als Leistungsangebot offen stehen. Das Material, welches ich verwende, ist öffentlich einsehbar und folgt einer klaren Struktur.

Anfangs erwarten die Mädchen meist Handlungsanleitungen auf ihre Fragen oder schnelle Tipps, aber mein Konzept funktioniert anders – nämlich als Förderung der eigenen Reflexionsfähigkeit der Mädchen zu verschiedenen Themenkomplexen. Ich orientiere mich dabei am präventiven Teenstar-Konzept, das auch als sexualpädagogischer Unterricht an Schulen angeboten wird und einer Haltung des „informieren statt dozieren“ folgt. Ich kann also als Referentin Wissen vermitteln und Zusammenhänge aufzeigen, aber ich kann (und will) den Mädchen nicht eigene Entscheidungen abnehmen.

Meine Rolle als Referentin besteht darin, den Mädchen Zugang zu Wissen zu ermöglichen, um weichenstellende Entscheidungen möglichst gut informiert selbst zu treffen. Zu jedem Mädchen-Wochenende gebe ich zunächst einen „Themeninput“, der entweder an Fragen der Mädchen vom letzten Treffen anknüpft oder eine Einheit des zertifizierten Teenstarprogramms thematisiert, bei dem medizinisch und pädagogisch geprüftes Wissen aus den Bereichen „Körper“, „Verstand“, „Gefühle“, „Beziehungen“, „soziales Umfeld“ und „Seele“ vermittelt wird. Im Unterschied zu dem konzentrierten Teenstar-Schulprogramm bleibt in meinem (Freizeit-)Konzept mehr Raum für Themen rund um soziale und kommunikative Zusammenhänge und Fragen, welche die Mädchen aus ihrer persönlichen Lebenswelt mitbringen.

Die Themenimpulse werden nicht als Dogmen vermittelt, wie es die Mädchen oft aus dem Schulunterricht kennen, sondern sollen durch Dialog und Diskussion die Kernkompetenzen (Wahrnehmungs-, Unterscheidungs- und Reflexionsfähigkeit) der Mädchen stärken (Impulse zur „Persönlichkeitsbildung“). Bestandteile des Konzeptes sind auch das theoretische Kennenlernen verschiedener Lebenskonzepte und deren Konsequenzen, das „Selbstbehauptungstraining“ (im Rollenspiel NEIN sagen zu lernen) und Kreativangebote zur Verinnerlichung des jeweiligen Themas. Durch die möglichst persönliche Auseinandersetzung mit den Bildungsinhalten sollen die Mädchen eigenes Handeln und dessen Folgen besser einschätzen lernen und gestärkt werden, fremde Deutungsmuster zu hinterfragen und ihr eigenes Lebenskonzept umzusetzen.

Zwei Gruppen treffen sich derzeit regelmäßig: Die 13-15 jährigen „Teengirls“ und die 10-12 jährigen Mädchen der „Hallegruppe“, in der noch Plätze frei sind.  Die „Cupgirls“ (15-17 jährige Mädchen) ist eine dritte Gruppe, die sich zu einzelnen Projekttagen im Rittergut ohne Übernachtung trifft.

Informationen zu Referentin Uta Bräuner: geb. 1970, verheiratet, 2 Kinder, gelernte Krankenschwester, später Studium mit akad. Abschluss Dipl. Erziehungswissenschaften (2003). Forschungsarbeiten zum Thema Professionalität im Vorschulbereich. Berufsbegleitende Weiterbildungen (2010-2013) in den Bereichen Kunsttherapie, Sexualpädagogik und Elternberatung der BAG. Arbeitet als staatlich anerkannte Sozialpädagogin in Halle (Saale).

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Jugendgruppen aus anderen Gemeinden

Leiter und Leiterinnen von Jugendgruppen aus anderen Gemeinden sind meist kirchliche Mitarbeiter/innen, die das Rittergut nutzen. Sie setzen ihren Fokus in der Regel auf Glaubensthemen, Erlebnispädagogik und Stärkung des Gruppenzusammenhaltes.

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