Aktuelles

05. Mai 2018

Seit dem 20. April 2018 sehen wir uns als Verein erneut massiver Kritik ausgesetzt. Im Kern lautet der Vorwurf, die Gesellschaft für Lebensorientierung, LEO e.V., würde „Homophobie“
schüren. Diese wiederholten früheren Vorwürfe machen uns sehr betroffen, zumal keine
neuen Erkenntnisse dazu gekommen sind. Alles, auch die angeblich neuen Seminarunterlagen, hat den entscheidenden Gremien und Gerichten vorgelegen. Die Ergebnisse sind bekannt.

Die pluralistische Gesellschaft Deutschlands sichert allen Bürgern die Freiheit zur individuellen Lebensgestaltung, solange sie einerseits die Gesetze und andererseits die Freiheit, Würde und Rechte der Mitbürger achten. Das persönliche Leben sozial verantwortlich zu gestalten, ist die Pflicht und das Kennzeichen einer jeden erwachsenen Persönlichkeit. LEO e.V. lehrt und unterstützt diese Freiheit ausdrücklich.
Bernhard Ritter, 1. Vorsitzender des LEO e.V., Prof. Dr. Peter Heimann, Vorsitzender des Kuratoriums

Erklärung zur Behauptung in den Medien „LEO e.V. will Schwule heilen“

1.) Die Behauptung, unser Verein wolle Schwule heilen, ist falsch. Viele Hundert Personen, die unsere Seminare dankbar erlebt haben, können dies bezeugen.
2.) Homosexualität ist keine Krankheit im medizinischen Sinne. Jede homosexuelle Biographie und jede homosexuelle Gefühlsstruktur, die wir kennen gelernt haben,
ist unterschiedlich. Und, wir können nichts über all diejenigen Menschen sagen, die wir nicht kennen.
3.) Homosexuell empfindende Menschen, die sich als Hilfesuchende an uns gewandt haben, sind eine kleine Minderheit. Nur diese Personen haben wir seelsorgerlich beraten.
4.) Es gibt homosexuell empfindende Menschen, die mit ihren homosexuellen Gefühlen offensichtlich gut leben können. Es gibt allerdings auch die anderen, die an ihren homosexuellen Gefühlen leiden und herausfinden möchten. Nur diese sind es, die gelegentlich zu uns in seelsorgerliche Beratung gekommen sind und
um Hilfe gebeten haben. Uns ist bekannt, soweit uns das überhaupt mitgeteilt wurde, dass einige von ihnen den Weg der Veränderung eingeschlagen haben, andere nicht.
5.) In jedem Seminar wird mehrfach betont:
„Niemand muss uns (den Erfahrungen des LEO e.V.) glauben!“
6.) Ebenso wird am Anfang jedes Seminars deutlich gemacht: „Wir können niemanden heilen!“ Im Blick auf die vielfältigen menschlichen Nöte kann es langfristige Veränderungen nur geben, wenn ein betroffener Mensch die Strukturen, die ihn quälen, selbst durchschaut und sie korrigiert. 

„Wir verkündigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn; uns aber als eure Knechte um Christi willen.“ 2.Kor 4,5

Myriams-Fotos@pixabay

 

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